In der Welt der Aussichtspunkte an der Mosel ist sie ein absoluter Höhepunkt: der unvergleichliche Ausblick auf die große Moselschleife bei Leiwen und Trittenheim.
Als technisches Denkmal leistet das Dhronkraftwerk von 1913 an der Mosel bei Leiwen noch immer bescheidene, aber treue und umweltfreundliche Dienste.
Die Dhrontalsperre im Tal der Kleinen Dhron bei Heidenburg und Leiwen wurde von 1911 bis 1913 zur Stromgewinnung durch die Stadtwerke Trier errichtet.
Die barocke Euchariuskapelle wurde 1609 erstmals erwähnt. Bis 2024 wurde die Kapelle und eine angrenzende Scheune als Heimat- und Weinmuseum genutzt.
Stattliches Wohn- und Gasthaus mit Mansardwalmdach aus dem frühen 19. Jahrhundert mit einer Fassadenänderung aus dem Jahr 1885.
Die Synagoge zu Leiwen wurde am 12.07.1913 eingeweiht und beim Novemberpogrom von 1938 durch SA-Leute und Leiwener Parteigenossen verwüstet.
Ältere Moselaner bekommen noch heute strahlende Augen, wenn sie an jene Zeit zurückdenken, als das „Saufbähnchen“ den Windungen der Mosel folgte.
Der Festplatz in der Nähe des Moselufers wird für verschiedene Dorfveranstaltungen und insbesondere für das Leiwener Weinfest genutzt.
Städtebaulich bedeutender Straßenabschnitt in kammartiger Bebauung gegenüber der Pfarrkirche, der den historischen Gemeindeplatz begrenzt.
Wann der jüdische Friedhof in Leiwen errichtet wurde, ist nicht bekannt. Die heute noch erhaltenen Grabsteine sind aus der Zeit zwischen 1863 und 1933.
Die Kapelle am Josefberg wurde zur Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkrieges errichtet. Ursprünglich trug sie den Namen „Kriegergedächtniskapelle“.
Das spätgotische Fachwerkhaus mit massivem Erdgeschoß und separatem Kelterhaus wurde ab dem Jahr 1484 als klösterliche Zehntscheune erbaut.



































































